
Grenzüberschreitende Dampflieferung
1974 realisierte der Verein für Abfallentsorgung eine Ferndampfleitung für Prozessdampf zur damaligen Nachbarfirma Fluka (heute Merck). Im Jahr 2009 wurde die Dampfleitung zur Versorgung der Liechtensteinischen Lebensmittel-Produzenten Hilcona AG und Herbert Ospelt Anstalt in Betrieb genommen. Die Leitungen werden über die als Fussgänger- und Radfahrerbrücke beliebte, eigens erstellte Energiebrücke über den Rhein geführt. 2016 konnte auch die Firma Milchhof (heute Kronen Käserei) an das Ferndampfnetz angeschlossen werden.
Dank dieser Leitungen können Jahr für Jahr gegen 12 bis 15 Millionen Liter Öl eingespart werden. Dies entspricht alleine einer CO2-Reduktion von ca. 30 Millionen kg pro Jahr.
Weitere Informationen finden Sie unter Dokumente.
Ferndampf in Zahlen

ENERGIEBEZUG SEIT 1974
MERCK, BUCHS
Die Firma Merck beschäftigt rund 500 Mitarbeitende am Standort Buchs und ist ein weltweit führender Hersteller und Händler von chemischen, biochemischen und pharmazeutischen Forschungsmaterialien. Der Standort Buchs spart durch die Anbindung an die Dampfleitung jährlich rund 1,8 Mio. kg CO2 ein, was insgesamt etwa 0,7 Mio. Liter Heizöl entspricht.

ENERGIEBEZUG SEIT 2009
HILCONA, SCHAAN
Die Firma Hilcona beschäftigt rund 800 Mitarbeitende am Standort Schaan und ist ein führender Hersteller von frischer Pasta und Saucen, Tiefkühlkost, Fertiggerichten, Konserven sowie Sandwiches. Der Standort spart durch die Anbindung an die Dampfleitung jährlich rund 19 Mio. kg CO2 ein, was insgesamt etwa 7,5 Mio. Liter Heizöl entspricht.

ENERGIEBEZUG SEIT 2009
OSPELT, BENDERN
Die Firma Ospelt beschäftigt rund 700 Mitarbeitende am Standort Bendern und ist ein führender Hersteller von Lebensmitteln sowie Tiernahrung. Der Standort spart durch die
Anbindung an die Dampfleitung jährlich rund 19 Mio. kg CO2 ein, was insgesamt etwa 7,5 Mio. Liter Heizöl entspricht.

ENERGIEBEZUG SEIT 2016
MILCHHOF LIECHTENSTEIN, SCHAAN
Die Firma Milchhof beschäftigt rund 23 Mitarbeitende am Standort Schaan und verarbeitet täglich die frische Milch zu Trinkmilch und Milchprodukten. Der Standort spart durch die
Anbindung an die Dampfleitung jährlich rund 0,8 Mio. kg CO2 ein, was insgesamt etwa 0,3 Mio. Liter Heizöl entspricht.
